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Seminar >Schuldgefühle: Wie entstehen sie? Wann sind sie angebracht?

Jeder Mensch benötigt von Geburt an für eine gelungene Entwicklung Zuwendung und Anerkennung. Da sich die Fähigkeit der Beurteilung erst entwickeln muss, übernehmen wir Normen und Werte nach der Vorstellung von Personen, die uns wichtig sind (Eltern, Lehrer, religiöse Autoritäten…). Mit der Entwicklung des Gewissens ist es auch normal, Schuldgefühle zu entwickeln, wenn wir z.B. Regeln gebrochen oder einen anderen Menschen verletzt haben. Dabei ist zu beachten, dass Normen und Regeln einem Prozess unterworfen sind, denn manches Verhalten wird später nicht mehr als falsch bezeichnet bzw. kann umgekehrt sich sogar als falsch erweisen; d.h. Sichtweisen, Einsichten und Erkenntnisse verändern sich!

 

Die Menschen werden nicht durch die Ereignisse, sondern durch ihre Sicht der Ereignisse beunruhigt. (Epiktet)


Besonders empfänglich für Schuldgefühle sind:


Schuldgefühle können aber neben negativen Folgen auch einen sekundären Gewinn haben:

Sekundärer Gewinn

Negative Folgen

Wir übernehmen keine Verantwortung.

Wir entwickeln keine authentische Persönlichkeit.

Wir erhalten Zuwendung und Mitleid.

Wir verlieren wichtige Energie.

Wir müssen uns nicht verändern bzw. nichts tun.

Wir sind manipulierbar, ignorieren unsere Fehler und können keine Kritik ertragen.


Wir übernehmen keine Verantwortung, schieben die Schuld auf andere und werden selbst harte Kritiker bei Anderen (Projektion).


Außerdem können Schuldgefühle zu Suchtmittelabhängigkeiten und auch zu psychosomatische Beschwerden und Depressionen beitragen.

Im Seminar erarbeiten wir, wie sich diese Verhaltensmuster entwickelt haben und wie wir uns neu programmieren können. Wann sind Schuldgefühle angebracht, und wie können wir sie in Schuldbewusstsein/Reuegefühle verändern? Das hat folgende Vorteile:


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