Arbeit mit dem Unterbewusstsein

Wir Menschen schaffen uns aufgrund unserer Entwicklung und unserer Erfahrungen eine eigene Sichtweise von der Welt. Als Kinder werden wir in ein soziales System geboren und entwickeln einen sozial-genetischen Filter. 

Doch all das sind lediglich subjektive Sichtweisen, die unsere Wahrnehmung einschränken.

Kinder sind nicht in der Lage, alle Erfahrungen und Erlebnisse realistisch einzuordnen und im Gedächtnis zu behalten. Eine große Menge des Wissens wird ins Unterbewusstsein verschoben und vergessen, wobei alle Gefühle - positive wie negative - im lymbischen System (Amygdala) gespeichert werden, wo diese schlummern und jederzeit wieder ausgelöst werden können. So erleben wir oft Gefühle, Wahrnehmungen oder auch Körperreaktionen, die uns unerklärlich sind.

Wir machen keine Erfahrungen, sondern Erfahrungen machen uns!

Da wir immer neue Erfahrungen machen, sind wir einem ständigen Veränderungsprozess unterworfen. Allerdings benötigen wir dazu die individuelle Bereitschaft, die neuen Wahrnehmungen und Erkenntnisse anzunehmen. So entwickeln wir im Laufe unseres Lebens

Folge:

Wir nehmen unsere einschränkenden Wahrnehmungen (sozial-genetischen Filter) wahr, können sie überwinden oder aber auch verstärken.

Das ist ein lebenslanger Prozess.

Kognitive Umstrukturierung

Die Menschen werden nicht durch die Ereignisse, sondern durch ihre Sicht der Ereignisse beunruhigt. (Epiktet)

Ziel ist, Störungen (z.B. Neurosen) über Veränderungen der Einstellungen/Bewertungen von Situationen oder Symptomen anzugehen.

In der Regel ist es so, dass viele erlernte Denkprozesse unser Leben negativ beeinflussen und uns auch behindern können. Wie wir denken, so fühlen und verhalten wir uns. Durch kognitive Umstrukturierung lernen wir, unsere Gefühle zu beeinflussen. So können wir negative Gefühle aushalten und erhöhen unsere Frustrationstoleranz. Unser Handeln ist nicht mehr durch negative Gefühle gelähmt. Wir lernen, die Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und sie nicht mehr auf Umstände, Umfeld oder die Vergangenheit abzuwälzen.

Dissoziationstheorie (Einstellungsänderung) nach L. Festinger


Damit ein Konflikt adäquat bewältigt werden kann, müssen neue Informationen gesammelt werden, die dann zu einer Veränderung der Situationsbewältigung führen und neue Handlungstendenzen ermöglichen.

Grafik dieser Vorgehensweise:

Handlungen führen oft zu Frustrationen, weil wir unsere Entscheidungen in der Regel zu rational oder zu emotional treffen. Um eine gute Entscheidung zu treffen, die zum Handeln führt, ist es wichtig, dass wir unser Denken (rational) mit dem Fühlen (emotional) in Einklang bringen.

Lösungsorientierte Kurzzeittherapie / Neurolinguistisches Programmieren

Jeder hat Ressourcen. Diese gilt es herauszufinden, zu nutzen und auszubauen – eventuell auch zu entwickeln. Auf dem Hintergrund der eigenen Erfahrungswelt (subjektive Sichtweisen) werden eigenverantwortlich Lösungen erarbeitet. Dabei helfe ich, selbstorganisatorisch und zielorientiert vorzugehen.

Diese Kurzzeittherapien sind so etwas wie eine Gebrauchsanweisung für unser Leben. Sie erklären, wie das Leben funktioniert. Da diese Therapien schulübergreifend arbeiten, können sie unterschiedliche Lebensprobleme angehen. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht in den Problemen selbst, sondern in der Lösung.

Ressourcen stehen im Vordergrund, während Defizite weniger beachtet werden.

Dadurch wird die soziale Handlungskompetenz gefördert. Diese ist neben der sozialen Sensitivität bzw. Empathie ein Aspekt der sozialen Kompetenz. In der Regel sieht man soziale Kompetenz als komplexe Eigenschaft – getrennt von der Intelligenz.

Sozial kompetent ist jemand, der Durchsetzungs- und Beziehungsfähigkeit beherrscht und in der Lage ist, zwischen seinen eigenen Interessen und denen der anderen ein ausgeglichenes Verhältnis herzustellen. Er muss nicht nur Verständnis für andere haben und Einfühlungsvermögen, sondern auch in der Lage sein, soziale Konflikte umsichtig zu lösen.

 

Als Therapeutin leiste ich Ihnen Hilfe zur Selbsthilfe.

 

 

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